Die "Geburt" des Festivals "regio:polis"

Das erste „regio:polis“ Festival 2013

Im Sommer 2012 trafen sich Kunst- und Kulturschaffende auf Initiative der Projektleitung der Regiopolregion Rostock, um die Möglichkeiten für ein gemeinsames Festival zu besprechen. Bereits in der ersten Sitzung gründete sich der Arbeitskreis „KulturWirtschaft“ und es wurde die Idee des „regio:polis“ befürwortet und konkretisiert. Insbesondere sollte die Sichtbarkeit von qualitativer Kunst und Kultur in der Region sollte erhöht werden. Dazu sollten in einem Zeitraum von 10 Tagen (von Wochenende zu Wochenende) Veranstaltungen in der Regiopolregion Rostock beworben werden. Das Festival sollte im April 2013 stattfinden, da in diesem Monat der touristischen Vorsaison das kulturelle Angebot vergleichsweise gering ist.

Nach Beschluss des Initiativkreises Regiopolregion Rostock, das Festival als erstes Leitprojekt der Initiative Regiopolregion Rostock zu unterstützen, wurden die Planung konkretisiert. Weitere Vernetzungen und Ausschreibungen für Teilnehmer folgten. Ein gemeinsames Programmheft wurde entwickelt und gedruckt, ebenso wie Postkarten-Flyer und Poster. Die Öffentlichkeit wurde über die Presse informiert. Insbesondere die Medienpartnerschaft mit Radio Lohro informierte über Aktuelles zum Festival sowie die Initiative.

Die Resonanz zum ersten Festival war positiv. Das erste Festival fand eine gute Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Die Veranstalter dankten für die breite Vernetzung und das zusätzliche Marketing und erklärten sich durchweg bereit, an einem nächsten Festival teilzunehmen.

Eine Bürgermeisterkonferenz als Auftaktveranstaltung des Festivals verband ferner die Bereiche Kultur und Politik. Viele der teilnehmenden BürgermeisterInnen äußerten Interesse, sich bzw. ihre Stadt oder Gemeinde noch stärker einzubringen.

 

Auf fruchtbarem Boden...

Ausgangssituation 2012

In Gesprächen mit Akteuren der Kunst- und Kulturlandschaft der Hansestadt und des Landkreises Rostock teilten diese der Projektleitung der Regiopolregion Rostock ihre Erfahrung mit, dass die Wahrnehmung der Bereiche Kunst und Kultur in der Region mangelhaft sei. Die Region würde nicht als die reiche Kulturregion wahrgenommen werden, die sie ist. Auch, dass die Bereiche Kunst und Kultur ausschlaggebend für die Lebensqualität der Region sind – sei es für die Bevölkerung oder für Touristen – sei nicht selbstverständlich. Gleichzeitig müssten beide Bereiche als bedeutende (weiche) Wirtschaftsfaktoren weit besser mit der Wirtschaft verknüpft werden. Die Investition in Kunst und Kultur ist daher langfristig gewinnbringend, gerade auch für eine touristisch geprägte Region. Dies erkannten bereits viele erfolgreiche Regionen in Deutschland und legten einen Schwerpunkt ihrer Projektarbeit auf den Kunst/Kultur und Tourismus. Besonders Metropolregionen entwickelten hierzu umfangreiche Programme, um die Aufmerksamkeit und das Image ihrer Region zu verbessern.

Die Regiopolregion Rostock setzt sich aktiv dafür ein, die regionale Entwicklung zu unterstützen und zukunftsorientierte Projekte zu begleiten. Die hohe Bereitschaft von Aktiven aus Kunst und Kultur in der Hansestadt Rostock und der umliegenden Region, sich zu vernetzen und das Engagement gemeinsam ein Festival zu gestalten, veranlasste die Initiative Regiopolregion Rostock dazu, im Frühjahr 2012 das erste Kunst- und Kulturfestival „regio:polis“ ins Leben zu rufen. Ziel war in erster Linie, die Sichtbarkeit der reichen Kulturregion zu verbessern. Zudem sollte ein Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität in der Regiopolregion Rostock geleistet werden und die Vernetzung von Akteuren der Region unterstützt werden. Ferner galt es, den Begriff der Regiopolregion Rostock bekannter zu machen.